Fürbitte verbindet
Notsituation Philippinen
Am 26. September hat der Tropensturm „Ketsana“ auf den Philippinen verheerende Schäden angerichtet. Wenige Tage später hat erneut ein Wirbelsturm zugeschlagen, sodass laut der ökumenischen Katastrophenhilfsorganisation ACT („Action of Churches Together“) über drei Millionen Menschen in über 1.300 Siedlungen schwerpunktmäßig in der Region Luzon (einschließlich der Hauptstadt Manila) betroffen sind. Es wurde gemeldet, dass bis zu zwei Millionen Menschen obdachlos wurden und insgesamt etwa 300 Todesopfer zu beklagen sind. Der Nationale Kirchenrat auf den Philippinen
(NCCP) ist Mitglied bei ACT und koordiniert Hilfsmaßnahmen. Diese sollen auch unserer Partnerkirche, der Lutherischen Kirche in den Philippinen (LCP) helfen. Ebenso engagiert sich die deutsche Diakonie-Katastrophenhilfe.
„Mission EineWelt“ bittet die Kirchengemeinden um Unterstützung. Wir haben von zwei Diözesen, nämlich Nord-Luzon und Süd-Luzon, Auflistungen über Schäden erhalten. So wurden zahlreichem Kirchen in Süd-Luzon zerstört oder schwerst beschädigt. Einige Kirchengemeinden unterhalten Grundschulen und andere Einrichtungen, an denen ebenso erheblicher Schaden entstand. Diese
Gemeinden sind zu arm, um sich selber helfen zu können. In verschiedenen Gemeinden wurden durch die Flut die Reis- und Gemüsefelder geschädigt.
So schrieb Präsident Nicolas Ranara von der LCP: „Wir appellieren dringend an alle Freunde und Missionspartner, uns in dieser Stunde des Schmerzes und der Trauer zu unterstützen.“ Regionalbischof Rev. James Palangyos bittet um Gebet und Spenden: „Eure Gebete und alles was ihr spendet, wird dankbar empfangen und ernsthaft für den beabsichtigten Zweck verwendet.“ Weiter schreibt er: „Die Opfer, die Dorfleute, brauchen in diesem Augenblick Nahrungsmittel und Wasser, aber auch Unterstützung und Ermutigung. Aus diesem Grund halte ich mich derzeit bei den Dorfleuten auf.
Ich habe sie ermutigt, dass wir Schmerz, Leid und Not überwinden können, weil Gott mit uns ist.“
***************
Barmherziger Gott,
schon wieder stehen wir fassungslos einer Naturkatastrophe gegenüber.
Der Klimawandel zeigt seine furchtbaren Folgen.
Es sind die ärmsten der Armen, die es besonders hart trifft.
Wir bringen vor dich unsere Schwestern und Brüder in den Philippinen,
die durch tropische Stürme schwer geschlagen sind. Sei ihnen nahe in ihrer Not.
Lass aber auch uns ihnen nahe sein, in Gebet und Hilfe, durch Unterstützung und Änderung unseres Lebensstils.
Wecke uns aus unserer Bequemlichkeit und lass uns eintreten für eine Welt,
in der die Lasten gerecht verteilt und nicht allein den Schwächsten aufgebürdet werden.
Durch unseren Herrn Jesus Christus, der als Bruder mit den Armen teilte und für sie litt.
Amen.
***************
Spenden:
Im Namen der leidenden Menschen bittet die Partnerkirche um Spenden.
Konto 10 11 111
bei der Evang. Kreditgenossenschaft eG Kassel, BLZ 520 604 10
Stichwort: Flutkatastrophe Philippinen
***************
Kontakt:
Pfarrer Jens Porep
jens.porep(at)mission-einewelt-de
Telefon: 09874 9-1400
Fürbitten zum Herunterladen
|
42 K |
|
|
48 K |
|
|
45 K |
|
|
41 K |
|
|
48 K |
|
|
51 K |
|
|
458 K |
|
|
450 K |
|
|
461 K |





